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Jakob Krummbein (Bernau-Prag-Konstanz)

Festspiel 2015

Im Jahr 2015 jährt sich zum sechshundertsten Mal die Verurteilung und Hinrichtung des böhmischen Reformators Jan Hus. Aus diesem Anlass steht unser diesjähriges Festspiel ganz im Zeichen dieses Jahrestages.

Erzählt wird die Geschichte der beiden Kaufmannsöhne Georg Wiese und Jakob Krummbein, deren fiktive Lebensläufe sich immer wieder mit den Ereignissen zuerst in Prag und dann in Konstanz Überschneiden.

Im Jahr 1403 beginnt die Ausbildung des Jakob Krummbein. Nach seiner Lehrzeit im Kloster beginnt er 1405 sein Studium an der Prager Universität. Hier wird er mit den Lehren des Jan Huss bekannt und im Jahr 1409 in die Ereignisse um den Auszug der deutschen Studenten aus Prag hineingezogen. Er bricht sein Studium in Prag ab und geht als Schreiber und später als Sekretär im Gefolge des Burggrafen von Nürnberg.

Als Sekretär begleitet er seinen Herrn nach Konstanz. Dort begegnet er ein letztes Mal Jan Hus persönlich, den er als Rektor der Prager Universität kennengelernt hat. Am 6. Juli 1415 wird er Zeuge der Verbrennung des Jan Hus.

Für die diesjährige Inszenierung greifen wir auf geschichtliche Tatsachen zurück und lassen unsere fiktiven Hauptpersonen darin handeln.

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